Liebfrauenmünster, Gotische Pfarrkirche in Donauwörth, Deutschland
Die Liebfrauenmünster ist eine Kirche in Donauwörth mit drei Schiffen, spitzbogigen Gewölben und Rippengewölben unter einem großen quadratischen Turm mit oktagonaler Kuppel. Das Innere wird von einer Orgel von 1977 mit 44 Registern auf zwei Manualen und einem Pedal geprägt.
Der Bau der Kirche begann 1444 unter Leitung des Architekten Hans Knebel und wurde nach 23 Jahren Bauzeit 1467 geweiht. Das Gotteshaus ist somit ein bedeutendes Zeugnis der späten Gotik in der Region.
Die Innenausstattung zeigt gotische Deckenmalereien aus dem 15. Jahrhundert mit Darstellungen der Heiligen Barbara und religiösen Szenen aus dem frühen 16. Jahrhundert. Diese kunsthistorischen Werke prägen das Erscheinungsbild des Kirchenraums bis heute und geben Besuchern Einblick in die künstlerische Tradition dieser Zeit.
Die Kirche ist regelmäßig für Besucher zugänglich und wird für Gottesdienste genutzt. Beachten Sie, dass Zugang und Besichtigungsmöglichkeiten je nach Veranstaltungen in der Kirche variieren können.
Der Kirchturm beherbergt fünf Glocken, wobei die größte, die sogenannte Pummerin, 1886 gegossen wurde und einen unverwechselbaren Klang hat. Diese historischen Glocken prägen bis heute das Läutwerk und den Klangcharakter des Gotteshauses.
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