Benediktinerkloster Heilig Kreuz, Donauwörth, Benediktinerkloster in Donauwörth, Deutschland.
Das Benediktinerkloster Heilig Kreuz ist ein Klosterkomplex mit einer Kirche, die Rokokoelemente aufweist und an der höchsten Stelle innerhalb der Stadtmauern von Donauwörth gelegen ist. Das Gebäude verbindet religiöse Funktion mit beachtlicher architektonischer Gestaltung.
Das Kloster wurde 1040 als Frauenkonvent gegründet und erhielt zur Gründung ein Stück vom Heiligen Kreuz aus Konstantinopel geschenkt. Diese Reliquie prägt seine Identität bis heute.
Die Kirche zeigt Fresken von Jacob Carl Stauder und aufwendige Stuckarbeiten von Franz Schmuzer, die das Innere reich verzieren. Diese kunstvollen Details prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gebetsraums.
Der Klosterkirchenraum ist noch aktiv und dient als Pfarrkirche mit besonderen Gottesdiensten. Besucher sollten ihre Besuchszeiten auf die regulären liturgischen Aktivitäten abstimmen.
Napoleon Bonaparte hielt sich 1809 während des Fünften Koalitionskrieges in den Klosterräumen auf und gab von dort aus seine ersten Kampfbefehle. Dieses historische Ereignis verbindet das religiöse Gebäude mit einem Moment der europäischen Militärgeschichte.
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