Kahlquellen, Naturquelle im Wiesener Forst, Deutschland.
Die Kahlquellen sind zwei kreisförmige Quellbecken in der Wiesener Forst auf etwa 290 Metern Höhe, die zusammen konstant Wasser liefern. Das System besteht aus zwei unterschiedlich großen Becken, die miteinander verbunden sind und den Ursprung eines lokaleren Flusssystems bilden.
Im Mittelalter nutzten Handwerker die Wasserkraft der Quellen für Glashütten, die in der Nähe entstanden. Ein solches Werk war die ehemalige Glashütte Epstein, die von der zuverlässigen Wasserversorgung profitierte.
Der Name Kahl stammt vom germanischen Wort für "kahl" oder "nackt", was auf die offene, waldfreie Landschaft um die Quellen hindeutet. Besucher sehen heute, wie das klare Wasser in die umgebenden Wiesen fließt und das Landschaftsbild prägt.
Die Quellen liegen in einem offenen Waldgebiet und sind das ganze Jahr über zugänglich, da sie sich auf ebener Fläche befinden. Das Wasser ist eiskalt und der Boden rund um die Becken kann matschig sein, besonders nach Regen.
Das Wasser der Kahlquellen behält das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa 7 Grad Celsius bei, unabhängig von der Jahreszeit. Diese stabile Temperatur schafft ideale Bedingungen für spezialisierte Wasserpflanzen wie Brunnenkresse und Quellmoos, die man sonst in der Region kaum findet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.