Kaiser-Wilhelm-Brücke, Stahldrehbrücke in Wilhelmshaven, Deutschland
Die Kaiser-Wilhelm-Brücke ist ein stählerner Drehbrückenkonstruktion, die sich 159 Meter über den Hafen erstreckt und zwei Pylonen als Widerlager hat. Die Fahrbahn ist acht Meter breit und ragt etwa neun Meter über das Wasser auf, wobei die Struktur aus Stahlnieten zusammengesetzt ist.
Der Bau begann 1905 und war 1907 abgeschlossen, als eines der beeindruckendsten Ingenieurprojekte der Zeit. Das Werk war damals Deutschlands größte Drehbrücke und spiegelt die schnelle technische Entwicklung in der Schifffahrtsindustrie wider.
Die Brücke verbindet verschiedene Stadtteile und ermöglicht es Besuchern, zwischen Wohngebieten und dem Hafen zu gehen. Entlang der Uferpromenade sehen Sie überall Bezüge zur Schifffahrtsgeschichte der Stadt in Denkmälern und Gebäuden.
Auf der Brücke regeln Verkehrssignale die Fahrtrichtung, während Fußgänger und Radfahrer von beiden Seiten ungehindert überqueren können. Am besten besuchen Sie den Ort zu Fuß oder mit dem Fahrrad, um die technische Konstruktion und die Hafenaussichten vollständig zu genießen.
Die beiden Flügel der Brücke drehen sich unabhängig bis zu 90 Grad im Uhrzeigersinn, um Schiffen die Passage zu ermöglichen. Dieses Doppeldrehsystem war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung eine technische Besonderheit und ist bis heute ein funktionstüchtiges Merkmal des Bauwerks.
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