Kapelle Bessin, Gotische Backsteinkapelle im Dorf Bessin, Rambin, Deutschland.
Die Kapelle Bessin ist ein achtkantiges Backsteingebäude auf einem Sandsteinsockel mit charakteristischem Dach aus Mönch- und Nonnenziegeln. Die Wände sind mit gemauerten Backsteinfriesen verziert und ein hölzerner Glockenturm komplettiert die Silhouette.
Der Stralsunder Bürgermeister Matthias Darne finanzierte den Bau der Kapelle 1482, und ein holzerner Glockenturm wurde 1650 hinzugefügt. Die Kapelle entstand als Backsteinbau nach gotischen Vorbildern in einer Zeit, als solche sakralen Bauten regional weit verbreitet waren.
Die Kapelle zeigt im Inneren ein barockes Kanzelaltar des Stralsunder Künstlers Michael Müller von 1742 und wird heute für Hochzeiten, Taufen und kleine Konzerte genutzt. Menschen versammeln sich hier zu besonderen Anlässen und schätzen den intimen Raum mit seinen historischen Bänken.
Die Kapelle ist während der Sommermonate täglich zugänglich und kann für Besichtigungen besucht werden. Das Innere ist relativ klein, daher ist es ratsam, bei gutem Wetter zu kommen und sich Zeit für die Details zu nehmen.
Das Innere bewahrt mittelalterliche Deckenmalereien, die die Wände und das Dach mit religiösen Motiven schmücken. Die ursprüngliche Glocke aus dem 15. Jahrhundert läutet noch immer aus dem hölzernen Turm und verbindet so fünf Jahrhunderte Geschichte.
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