Kloster Barsinghausen, Mittelalterliches Kloster in Barsinghausen, Deutschland
Kloster Barsinghausen ist ein Klosterkomplex mit Bauwerken aus dem frühen 18. Jahrhundert, die neben der historischen Kirche stehen und teilweise einstöckig ausgeführt sind. Das Gelände umfasst verschiedene Flügel, einen Garten, ein Barocksonnenuhre und einen historischen Brunnen.
Die Anlage wurde 1193 von Graf Wedekind von Schwalenberg als Doppelkloster gegründet und war anfangs für Männer und Frauen offen. Um 1229 wurde es in ein reines Frauenkloster umgewandelt.
Die Klosterkirche St. Marien wird heute von der evangelischen Gemeinde genutzt und dient als Ort für regelmässige Gottesdienste. Der Chor der Kirche zeigt noch heute die Spuren seiner ursprünglichen Funktion als Raum für das klösterliche Gebetsleben.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich und bietet Führungen durch die Gebäude und Gärten an. Es ist ratsam, im Voraus Öffnungszeiten zu prüfen, da der Ort noch aktiv als Kloster genutzt wird.
Seit 1996 wird das Kloster von der Evangelischen Schwesternschaft Wolmirstedt bewohnt und gelebt, die die traditionelle Rhythmus von Gebet und Arbeit fortsetzt. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel eines weiterhin bewohnten und genutzten Frauenklosters in Deutschland.
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