Kriegerdenkmal, Kriegerdenkmal und Kulturdenkmal in Barsinghausen, Deutschland.
Das Altes Kriegerdenkmal ist ein Obelisk aus Wealden-Sandstein auf einem mehrstufig gegliederten Sockel mit quadratischer Basis, gefertigt vom Barsinghäuser Steinhauermeister und Ortsvorsteher August Gehrke. Die Ostseite schmückt ein rundes Bronzemedaillon mit Reliefporträt Kaiser Wilhelms I., darunter steht „DEM ANDENKEN KAISER WILHELMS DES GROSSEN“. An der Nordseite des Sockels steht „UND SEINEN TAPFEREN KRIEGERN“, an der Südseite „GEWIDMET VON DER GEMEINDE BARSINGHAUSEN“.
Der Obelisk wurde am 22. März 1897, dem 100. Geburtstag Kaiser Wilhelms I., im Ortszentrum von Barsinghausen auf dem Thie aufgestellt. Im September 1951 wurde er bei einer Straßenverbreiterung an die Bergamtstraße versetzt. 1929 wurden auf der Westseite die Namen zweier Barsinghäuser ergänzt, die auf hannoverscher Seite in der Schlacht bei Langensalza gefallen waren.
Die Ostseite des Obelisken trägt ein Bronzemedaillon mit dem Porträt Kaiser Wilhelms I. über der Inschrift „DEM ANDENKEN KAISER WILHELMS DES GROSSEN“, die Nordseite ergänzt „UND SEINEN TAPFEREN KRIEGERN“. Von der Jahrhundertwende bis zur Vorkriegszeit feierten die Barsinghäuser Vereine hier Feste und Umzüge, zunächst auf dem Thie, nach 1951 am Ziegenteich.
Das Denkmal liegt zentral in der Stadt und ist zu Fuß vom Bahnhof oder durch die Hauptstraßen erreichbar. Der Ort ist jederzeit offen und frei zu besichtigen, ohne Einschränkungen bei Wetter oder Tageszeit.
Auf der Spitze des Obelisken saß einst ein Bronzeadler, der durch Vandalismus schwer beschädigt wurde. Reparaturversuche scheiterten, weil das dünne Blech zerbröselte; die Bruchstücke lagerten erst auf dem Rathausboden, später auf dem Baubetriebshof und gingen verloren. Anfang der 1990er Jahre wurde eine steinerne Ersatzskulptur ergebnislos erörtert.
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