Zisterzienserinnenkloster Levern, später Damenstift, Kirchengebäude in Stemwede
Kloster Levern ist ein Klostergebäude in Nordrhein-Westfalen mit einer zweischiffigen Kirche, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Das Bauwerk zeigt eine Mischung aus romanischen und gotischen Elementen, mit massiven Mauern, spitzen Fenstern und einem westlichen Turm mit barockem Helm, während das Innere eine schlichte, aber würdevolle Ausstattung aus dem Barock aufweist.
Das Kloster wurde 1227 von Bischof Konrad I. gegründet und war ursprünglich eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen. Nach der Reformation im frühen 16. Jahrhundert wurde es in ein Damenstift für adlige Frauen umgewandelt, eine Änderung, die seine Funktion grundlegend neu ausrichtete.
Das Kloster war seit seiner Gründung ein Zentrum für geistliches Leben, zunächst als Benediktinerinnengemeinschaft und später als Damenstift für adlige Frauen. Noch heute nutzt die evangelische Gemeinde die Kirche für Gottesdienste und prägt damit das religiöse Leben vor Ort.
Die Kirche ist tagsüber frei zugänglich und erfordert keinen Eintritt, was einen Besuch für alle Besucher einfach macht. Für ein tieferes Verständnis der Geschichte können Führungen gebucht werden, und die Umgebung lädt zu Spaziergängen durch den historischen Ortskern ein.
Die Kirche wurde 1828 zu einer Doppelkirche umgebaut, indem drei separate Kirchenschiffe miteinander verbunden wurden, eine seltene bauliche Lösung für ihre Zeit. Diese Umgestaltung ermöglichte es, mehr Platz für die wachsende Gemeinde zu schaffen, ohne komplett neu zu bauen.
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