Birgittinerinnen- und Birgittinerkloster Marienwohlde, Mölln, Birgittenkloster in Lankau, Deutschland.
Abbey Marienwohlde ist ein Birgittinen-Kloster bei Lankau mit Kirche, Wohnräumen für Nonnen und Versammlungsgebäuden. Die Anlage umfasst dreizehn Altäre in der Kirche, die 1458 geweiht wurde, und zeigt die typische Architektur eines mittelalterlichen Klosters mit mehreren miteinander verbundenen Strukturen.
Das Kloster wurde 1412 gegründet, als Mönche und Nonnen von Mariendal Monastery in der Nähe von Reval (heute Tallinn) kamen und sich hier niederließen. Diese ungewöhnliche Bewegung von Ost nach West war Teil der Verbreitung der Birgittinen-Bewegung über Nordeuropa in dieser Zeit.
Das Kloster trägt seinen Namen nach der Verehrung Mariens und folgt bis heute den Regeln der Birgittinnen-Bewegung. Die Nonnen gestalten ihren Alltag durch regelmäßige Gebetszeiten und stille Kontemplation, die das Leben im Kloster prägen.
Das Kloster liegt in einer ländlichen Gegend und ist über Landstraßen erreichbar, aber nicht unmittelbar an größeren Verkehrsknotenpunkten gelegen. Besucher sollten bedenken, dass es sich um eine aktive religiöse Gemeinschaft handelt und Rücksichtnahme auf die täglichen Routinen der Bewohner wichtig ist.
Das Kloster erlangte großen Wohlstand zwischen Hamburg, Lübeck und Lüneburg und wurde schnell zur Mutterkirche für eine neue Niederlassung in Stralsund. Diese wirtschaftliche Stärke ermöglichte es dem Kloster, weitere Gemeinschaften nach seinem Vorbild zu gründen.
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