Benediktinerkloster Oberalteich, Benediktinerkloster in Bogen, Deutschland.
Die Abtei Oberalteich ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in Bogen, Bayern, dessen Kirche den Heiligen Petrus und Paulus geweiht ist und einen ausgeprägten Barockcharakter trägt. Das Kircheninnere zeigt einen reich verzierten Hochaltar sowie Ausstattungselemente aus verschiedenen Bauphasen, die zusammen ein einheitliches Gesamtbild ergeben.
Um das Jahr 1100 gründete Graf Friedrich von Bogen das Kloster als religiöse Einrichtung in der Region. Nach einem Brand im Jahr 1245 wurden die Gebäude grundlegend erneuert, und im 17. Jahrhundert erhielt die Kirche ihre heutige barocke Gestalt.
Der Name Oberalteich leitet sich vom Standort der ursprünglichen Gründung ab, der etwas weiter flussaufwärts lag als der heutige. Besucher, die durch die ehemalige Klosterkirche gehen, begegnen einer bis heute aktiven Pfarrgemeinde, die den Ort als lebendigen Gottesdienstraum nutzt.
Die Kirche dient heute als Pfarrkirche und ist für Besucher zugänglich, die das Innere besichtigen möchten. Ein Besuch außerhalb der Gottesdienstzeiten ermöglicht ein ruhiges Erkunden der Räume.
Die Grabdenkmäler des Klosters wurden im 19. Jahrhundert nach Vilshofen transportiert und dort in ein Staudammprojekt eingebaut, anstatt erhalten zu werden. Dieser ungewöhnliche Umgang mit historischen Objekten zeigt, wie Infrastrukturprojekte jener Zeit mit Kulturgütern umgingen.
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