Kloster Riedern am Wald, Kloster in Deutschland
Kloster Riedern am Wald ist ein ehemaliges Frauenkloster in Baden-Württemberg, dessen Gebäudeensemble hauptsächlich aus dem 18. Jahrhundert stammt und barocke Architektur zeigt. Die Anlage umfasst die Kirche St. Leodegar mit ihrem schlichten Altar, ein Refektorium, Wohngebäude sowie ein Museum, das alte Kunstgegenstände und sakrale Werke ausstellt.
Das Kloster wurde 1110 gegründet und 1214 an seinen heutigen Ort verlegt, wo es schnell an religiöser Bedeutung gewann. Nach schweren Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg erfolgte der barocke Wiederaufbau im 18. Jahrhundert, bevor es 1803 unter externe Verwaltung gestellt und später 1812 privatisiert wurde.
Das Kloster war jahrhundertelang ein Ort, an dem Frauen aus wohlhabenden Familien nach strengen religiösen Regeln lebten und arbeiteten. Heute prägen die barocken Gebäude und die gepflegte Kirche das Dorfbild und erinnern an die tiefe Verbindung zwischen Glauben und Gemeinschaftsleben in dieser Region.
Der Ort liegt ruhig und ist von Wäldern und Feldern umgeben, was einen entspannten Besuch ermöglicht. Teile des Komplexes sind für Besucher zugänglich, insbesondere die Kirche und das Museum, wobei man sich vorher über Öffnungszeiten informieren sollte.
Im Kloster befindet sich eine besondere Schatztruhe, die Closterschatztruhe, die Artefakte und Gegenstände aus dem täglichen Leben der Mönche und ihrer geistlichen Praxis bewahrt. Diese Truhe wird in einem Raum aufbewahrt, der einst als Büro für lokale Beamte diente, und erzählt eine verborgene Geschichte der Gemeinschaft.
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