Benediktinerinnenkloster Rühn, Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert in Rühn, Deutschland
Das Kloster Rühn ist eine mittelalterliche Klosteranlage in Rühn, Mecklenburg-Vorpommern, mit einer flachgedeckten Hallenkirche im spätromanischen Stil. Zum Komplex gehört auch ein Turm aus dem 18. Jahrhundert, der über das Gelände hinausragt und heute Nistplätze für Turmfalken und Eulen bietet.
Das Kloster wurde 1232 von Zisterzienserinnen gegründet und gehörte damit zu den frühen Klostergründungen in der Region Mecklenburg. Nach der Reformation im späten 16. Jahrhundert wandelte es sich in ein lutherisches Damenstift für adlige Frauen.
Der Name des Klosters geht auf den umliegenden Ort Rühn zurück, der sich über Jahrhunderte um die Anlage herum entwickelt hat. Heute ist die Stätte ein Ort stiller Einkehr, den man als Besucher durch die schlichte Architektur und die ruhige Umgebung wahrnimmt.
Bei einem Besuch dieser religiösen Stätte ist auf angemessene Kleidung zu achten. Da öffentliche Verkehrsmittel in dieser ländlichen Gegend nur selten fahren, empfiehlt sich die Anreise mit dem Auto.
Das Kloster Rühn liegt an der Europäischen Route der Backsteingotik, einem Netzwerk bedeutender mittelalterlicher Backsteinbauten in Nordeuropa. Diese Route verbindet Orte, die sonst kaum miteinander in Verbindung gebracht werden, und zeigt, wie weit verbreitet diese Bauweise in der Region war.
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