Boitiner Steintanz, Steinkreis in Tarnow, Deutschland
Der Steintanz von Boitin ist eine Ansammlung von Steinkreisen, die sich in einem Waldgebiet nahe Boitin befinden. Drei der Kreise stehen dicht beieinander, während der vierte etwa 200 Meter entfernt liegt.
Die Steine entstanden während der Bronzezeit vor etwa 3.200 Jahren als Teil einer prähistorischen Anlage. Später wurde der Ort erstmals 1765 in schriftlichen Dokumenten erwähnt.
Die Steine tragen einen alten Namen, der sich auf einen Hochzeitstanz bezieht, was zeigt, wie die Ortsgemeinschaft seit Generationen mit diesem Ort verbunden ist. Besucher können nachvollziehen, warum die Form und Anordnung der Steine in lokalen Erzählungen eine Rolle spielen.
Ein markierter Weg führt Besucher durch das Waldgebiet zu den Steinkreisen, sodass Navigation kein Problem darstellt. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn der Waldboden trocken und leicht begehbar ist.
Der Hauptstein weist auf seiner Innenseite dreizehn quadratische Vertiefungen auf, von denen elf sichtbar sind und möglicherweise für zeitliche Berechnungen dienten. Diese Loch-Anordnung ist ungewöhnlich und deutet auf astronomische oder kalendarische Funktionen hin.
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