Benediktiner-Kloster, später Augustinerchorherrenstift Sielmönken, Religiöses Kloster in Niedersachsen, Deutschland.
Kloster Sielmönken ist ein ehemaliges Benediktinerkloster zwischen Uttum und Freepsum in Niedersachsen. Das Gelande zeigt heute noch Reste der ursprunglichen Anlage, auf dem sich ein Bauernhof befindet und Funde wie alte Ziegeln und Haushaltsgegenstandde erhalten sind.
Das Kloster wurde ursprunglich dem Heiligen Martin geweiht und folgte der benediktinischen Tradition. Im Jahr 1444 erfolgte eine grundlegende Veranderung, als es sich in ein Augustiner-Chorherrenstift umwandelte.
Das Kloster war ein bedeutendes Zentrum des religiösen Lebens in der Region, an das sich Bewohner mit Spenden wandten. Diese Rolle lässt sich heute noch in den Überresten erkennen, die von der Bedeutung des Ortes für die Menschen vor Ort zeugen.
Der Ort ist uber Landstrassen zwischen den Orten Uttum und Freepsum erreichbar und befindet sich in einer ruhigen landlichen Gegend. Besucher sollten beachten, dass das Gelande heute hauptsachlich Ackerland mit einem Bauernhof ist und daher von aussen zu besichtigen ist.
Eine Glocke aus dem Kloster, die 1508 von dem Kunstler Arent van Wou gegossen wurde, befindet sich heute in der Kirche von Canhusen. Das Stuck ist einer der wenigen Teile, die von der fruheren Ausstattung des Klosters erhalten geblieben sind.
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