Manningaburg, Herrenhaus in Pewsum, Krummhörn, Deutschland
Manningaburg ist ein Herrenhaus aus Stein in Pewsum, einem Dorf in der Gemeinde Krummhörn in Niedersachsen, umgeben von einem Wassergraben und mit einem eigenen Torhaus. Das Gebäude umschließt einen Innenhof und zeigt den befestigten Baustil, der in mittelalterlichen Herrensitzen Ostfrieslands verbreitet war.
Das Haus wurde 1458 von Poppo Manninga errichtet und diente als Wohnsitz ostfriesischer Häuptlinge. Im Jahr 1565 ging es an Graf Edzard II. über und verlor damit seine Rolle als Machtzentrum.
Manningaburg war der Sitz eines Häuptlings, einer typisch ostfriesischen Herrschaftsform, die zwischen Adel und Stadtbürgerschaft stand. Heute können Besucher im Inneren des Gebäudes Sammlungen sehen, die das Leben dieser lokalen Machthaber zeigen.
Das Herrenhaus liegt in einem ländlichen Teil von Krummhörn und ist mit dem Auto am leichtesten zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind begrenzt, daher empfiehlt es sich, diese vor dem Besuch zu überprüfen.
Das Herrenhaus wird heute als Hochzeitsort genutzt, sodass Paare in einem fast 600 Jahre alten Gebäude heiraten können. Der Innenhof und das Torhaus bilden dabei eine ungewöhnliche Kulisse für Zeremonien.
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