Osterburg, Wasserschloss in Krummhörn, Deutschland.
Die Osterburg ist ein befestigtes Wasserschloss in Krummhörn mit Gräben, die das Gebäude völlig umgeben. Die Architektur verbindet mittelalterliche Befestigungselemente mit Bauweisen der norddeutschen Küstenregion.
Das Schloss wurde im Mittelalter als Verteidigungsbauwerk erbaut und war Teil eines regionalen Netzwerks von Befestigungen an der norddeutschen Küste. Im Laufe der Jahrhunderte verlor es seine militärische Bedeutung, wurde aber als historisches Gebäude bewahrt.
Das Schloss ist heute ein Ort, an dem man die Lebensweise der mittelalterlichen Bewohner nachvollziehen kann und wie die Wassergräben zum Schutz und zur täglichen Versorgung dienten. Besucher sehen hier, wie Wasser nicht nur als Waffe, sondern auch als praktisches Element des Alltags genutzt wurde.
Das Schloss ist nicht immer für Besucher zugänglich und wird besonders am Tag des offenen Denkmals im September gezeigt. Es ist hilfreich, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen und sich den Weg zum Schloss anzusehen, da es in einer ländlichen Gegend liegt.
Das Schloss war lange Zeit Privatbesitz und wurde von der gleichen Familie bewohnt, die es seit dem Mittelalter verwaltete. Diese Kontinuität macht es zu einem seltenen Beispiel einer lebenden Geschichte statt nur eines Museums.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.