Schlossruine Pansevitz, Renaissancegutspark in Kluis, Deutschland.
Herrenhaus Pansevitz ist ein historisches Gutsgebäude in Kluis, Mecklenburg-Vorpommern, umgeben von einem weitläufigen Parkgelände mit alten Lindenreihen. Das Gebäude stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und ist von Wegen durchzogen, die durch Waldabschnitte und offene Parkflächen führen.
Das Herrenhaus wurde 1597 erbaut und gehörte zunächst der Familie von Krassow. Im 19. Jahrhundert ging das Gut durch Heirat an die Fürsten von Inn- und Knyphausen über, die es als bedeutenden Adelssitz nutzten.
Das Herrenhaus zeigt typische norddeutsche Gutsarchitektur mit Merkmalen aus verschiedenen Epochen, die an der Fassade sichtbar sind. Die langen Lindenreihen, die das Gelände säumen, sind ein prägendes Element der Anlage und verleihen ihr einen unverkennbaren Charakter.
Das Gelände ist heute ein Friedwald, ein Bestattungswald, dessen Wege der Öffentlichkeit offenstehen. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Pfade durch bewaldete Abschnitte und offene Flächen führen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten Einwohner der Region Teile des Herrenhauses ab und verwendeten die Materialien für eigene Bauprojekte. Diese Praxis war in kriegsgeschädigten Gebieten verbreitet und hat an der Substanz des Gebäudes deutliche Spuren hinterlassen.
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