Benediktinerinnenabtei Gehrden, Benediktinerkloster in Brakel, Deutschland.
Kloster Gehrden ist ein ehemaliges Benediktiner-Kloster mit einer kreuzförmigen Basilika, deren Westtower aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt, und mehreren Wirtschaftsgebäuden, die rings um einen zentralen Hof angeordnet sind. Die Gebäude zeigen typische Merkmale mittelalterlicher Klosterarchitektur mit massiven Steinmauern und schmalen Fenstern.
Das Kloster wurde 1142 gegründet und kam ursprünglich von Iburg hierher, nachdem Bischof Bernhard I. von Oesede das Projekt förderte und der Adel Heinrich von Gehrden das Land zur Verfügung stellte. Die Anlage wuchs über die Jahrhunderte durch kirchliche Schenkungen und entwickelte sich zu einer bedeutenden religiösen Stätte in der Region.
Der Klosterplatz zeigt das tägliche Leben dieser religiösen Gemeinschaft, wo Besucher die Harmonie zwischen baulicher Strenge und gärtnerischem Reichtum erleben. Die Räume offenbaren, wie Mönche und später die Bewohner den Ort über Jahrhunderte genutzt und gepflegt haben.
Die ehemalige Klosteranlage ist heute ein Hotel, wobei die historischen Gebäude erhalten bleiben und Besucher in den restaurierten Räumen übernachten können. Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden und der Garten bietet ruhige Momente zwischen den Gebäuden.
Im Klostergarten steht eine alte Linde, die so groß und breit geworden ist, dass man unter ihren ausgebreiteten Ästen einen ganzen Platz finden kann. Einige Besucher nennen sie das Wahrzeichen des Ortes, weil sie mehrere hundert Jahre alt sein soll.
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