Scherkondetalbrücke, Eisenbahnbrücke in Thüringen, Deutschland
Die Scherkondetalbrücke ist eine Eisenbahnbrücke aus Spannbeton, die sich über das Scherkonde-Tal erstreckt und aus sieben langen Balken besteht. Die Konstruktion verzichtet auf Mittelpfeiler und wird von beiden Seiten aus getragen, was ihr eine schlanke Silhouette verleiht.
Die Brücke wurde 2011 gebaut und ist Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Erfurt und Leipzig beziehungsweise Halle. Sie war ein wichtiger Schritt bei der Modernisierung des deutschen Eisenbahnnetzes in diesem Jahrzehnt.
Die Brücke zeigt, wie moderne Ingenieurfertigung Verkehrswege über schwieriges Gelände führt. Besucher sehen hier eine praktische Lösung für ein alltägliches Problem - den Bau einer stabilen Querung ohne störende Zwischenstützen im Tal.
Die Brücke kann von der Straße aus in der Nähe des Ortes Scherkondetal betrachtet werden, liegt aber nicht direkt für Fußgänger zugänglich am Weg. Ein Besuch ist vor allem für Eisenbahn- und Ingenieurfans interessant, die sich dem Bauwerk von bestehenden Aussichtspunkten nähern können.
Das Bauwerk wurde ohne Mittelpfeiler konstruiert, was bei einem Tal dieser Größe eine besondere Ingenieursleistung darstellt. Dadurch entstand eine seltene Form von Brücke, bei der alle Lasten von den beiden Endauflagern getragen werden.
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