Mader Heide, Archäologische Stätte in Gudensberg, Deutschland.
Mader Heide ist ein archäologischer Fundplatz auf einer ebenen Fläche inmitten von Ackerland bei Gudensberg, umgeben von Basalthügeln wie dem Ittersberg und dem Mader Stein. Das Gelände wird durch Wanderwege erschlossen, die mit Informationstafeln über die Bedeutung des Ortes aufgestellt sind.
Der Ort wurde 1277 zur Schauplatz der Proklamation Heinrichs I. als erster Landgraf von Hessen, ein Ereignis mit weitreichenden Folgen für die politische Ordnung der Region. Später, in 1708, führte Landgraf Karl I. Ausgrabungen durch, die prähistorische Artefakte zutage brachten.
Der Ort trägt den Namen eines Heide-Landstrichs und wird von Besuchern heute hauptsächlich als grüne Fläche inmitten der Agrarlandschaft wahrgenommen. Die Gegend zieht Menschen an, die sich für frühe Siedlungsgeschichte und regionale Wurzeln interessieren.
Besucher sollten angemessene Kleidung und Schuhe mitbringen, da das Gelände offen ist und bei feuchtem Wetter schlammig werden kann. Die Informationstafeln können bei schlechten Lichtverhältnissen schwer zu lesen sein, daher ist ein Besuch am besten bei Tageslicht.
Ausgrabungen von 1923 brachten zwei alte Hausfundamente, Keramikfragmente und menschliche Überreste zum Vorschein, die längerfristige Siedlungsmuster deutlich machten. Diese Funde zeigen, dass das Gelände nicht nur als Versammlungsort, sondern auch als Wohnplatz genutzt wurde.
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