Korbinianbrücke, Stahlbetonbrücke in Freising, Deutschland
Die Korbinianbrücke ist eine Straßenbrücke aus Stahlbeton über die Isar in Freising mit einer Länge von etwa 150 Metern. Das Bauwerk verfügt über sechs Öffnungen mit Betonbögen, die das Flussufer auf beiden Seiten miteinander verbinden.
Das Bauwerk wurde 1893 errichtet und ersetzte ältere Holzstrukturen, die bis zum 14. Jahrhundert zurückreichen, als Freising ein bedeutender herzoglicher und bischöflicher Sitz war. 1912 folgten Umbauten mit zusätzlichen Betonbögen an der südlichen Seite zur Verbesserung des Hochwasserschutzes.
Die Brücke trägt den Namen des heiligen Korbinian, des ersten Bischofs von Freising, was die religiöse Geschichte dieser bayerischen Stadt widerspiegelt. Der Name verbindet das Bauwerk mit der langen kirchlichen Tradition, die Freising geprägt hat.
Die Brücke dient als wichtige Verkehrsverbindung für Fahrzeuge und Fußgänger über die Isar. Sie liegt zentral in Freising und ist leicht zu erreichen für alle, die die Stadt durchqueren möchten.
Das Bauwerk wurde mit zusätzlichen Betonbögen verstärkt, die speziell zum Schutz vor Flutkatastrophen entworfen wurden. Diese Verstärkungen zeigen, wie sich die Region an die Kräfte des Flusses angepasst hat, und machen die Brücke zu einem Beispiel für praktische Ingenieursanpassung.
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