Freising, Historische Domstadt in Bayern, Deutschland
Freising erstreckt sich über zwei Hügel am Ufer der Isar, wobei der Dom auf dem einen Gipfel thront und das Gelände der Weihenstephaner Brauerei auf dem anderen liegt. Die Altstadt verbindet beide Anhöhen durch enge Gassen und Plätze mit Häuserfronten aus verschiedenen Epochen.
Ein Benediktinerkloster entstand hier im Jahr 724 durch die Tätigkeit des heiligen Korbinian, der aus dem Frankenreich kam. Die Siedlung wurde in den folgenden Jahrhunderten zu einem bischöflichen Zentrum, das bis zur Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts kirchliche Macht ausübte.
Der Dom birgt eine Krypta mit Säulen, die mittelalterliche Steinmetze vor Jahrhunderten geformt haben. Besucher können diese romanische Unterkirche heute während der Öffnungszeiten betreten und die figürliche Gestaltung der Kapitelle aus nächster Nähe betrachten.
Das Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden, wobei der Aufstieg zum Domberg einige Stufen und Steigungen umfasst. Die S-Bahn-Verbindung nach München fährt tagsüber regelmäßig, sodass Reisende die Stadt als Tagesausflug besuchen können.
Die Weihenstephaner Staatsbrauerei nahm ihren Betrieb im Jahr 1040 auf und gilt damit als älteste dokumentierte Brauerei der Welt. Heute produziert sie weiterhin Bier auf dem Campus der Hochschule für Agrarwissenschaften, wo Studenten Brauereitechnik lernen.
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