Schlütergut, Denkmalgeschütztes Anwesen in Freising, Deutschland.
Das Schlütergut ist ein denkmalgeschütztes Gut in Freising mit einem zweigeschossigen Hauptgebäude, das Ecktürme und Arkadenloggien aufweist. Zum Ensemble gehören mehrere Nebengebäude, darunter ein Wasserturm, ein Uhrenturm, ein ehemaliges Bienenhaus und ein Taubenhaus.
Das Gut wurde 1913 von den Architekten Jakob Heilmann und Max Littmann entworfen und diente als Versuchsgelände für die Schlüter-Traktorfabrik. Es ist ein Beispiel dafür, wie Industrieunternehmer jener Zeit Betriebsgelände schufen, die Produktionsstätten und Wohnfunktionen miteinander verbanden.
Die Gebäude zeigen, wie wohlhabende Eigentümer im frühen 20. Jahrhundert verschiedene Baustile miteinander verbanden. Am Hauptgebäude sind die dekorativen Details und die Anordnung der kleineren Nebengebäude gut zu erkennen.
Das Gelände umfasst mehrere Gebäude, die weitläufig verteilt sind, sodass ein Rundgang etwas Zeit in Anspruch nimmt. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da einige Wege uneben sind oder über Grasflächen führen.
Der Wasserturm auf dem Gelände hat ein Mansarddach und versorgte einst das gesamte Anwesen mit Wasser. Solche erhaltenen Versorgungsgebäude aus dieser Zeit sind heute selten zu finden.
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