Wallerstädten, Verwaltungsbezirk in Groß-Gerau, Deutschland
Wallerstädten ist ein Verwaltungsdistrikt etwa einen Kilometer südwestlich des Zentrums von Groß-Gerau und erstreckt sich über eine Fläche von rund 10 Quadratkilometern. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von etwa 86 Metern und wird durch die Landesstraße 3094 mit den umliegenden Regionen verbunden.
Die Siedlung wurde erstmals 1281 als Waldirsteden urkundlich erwähnt, wobei König Heinrich II. sie bereits im Jahr 1013 dem Bistum Würzburg übertragen hatte. Diese frühe kirchliche Verbindung prägte die Verwaltungsstrukturen der Region für Jahrhunderte.
Der Männerchor Teutonia prägt das Dorfleben seit seiner Gründung im Jahr 1806 und zählt zu den ältesten Gesangsvereinigungen des Hessischen Sängerbundes. Die Chortradition ist in der Gemeinde tief verwurzelt und spiegelt die lokale Verbundenheit der Bewohner wider.
Der Ort ist unter der Postleitzahl 64521 erreichbar und über die Hauptstraße L 3094 gut mit der Umgebung verbunden, die zum Rhein-Autofährhafen Kornsand führt. Besucher sollten beachten, dass dieser kleine Verwaltungsbezirk überwiegend ländlich geprägt ist und am besten mit eigenem Fahrzeug zu erkunden ist.
Zwischen 1970 und 1985 beheimatete Wallerstädten Deutschlands größten Safari- und Freizeitpark mit frei laufenden Tigern und Löwen in offenen Gehegen. Dieser Park zog Besucher aus der ganzen Region an, bevor er später geschlossen wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.