Geinsheim am Rhein, Verwaltungsbezirk in Trebur, Deutschland
Geinsheim am Rhein ist ein Gemarkungsbezirk der Gemeinde Trebur im Kreis Groß-Gerau in Hessen, direkt am Westufer des Rheins gelegen, südöstlich von Mainz. Das Gebiet grenzt an mehrere Seen, darunter den Vogelsee und den Moorloch-See.
Der Ort wurde erstmals im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt, und sein Name leitet sich vom fränkischen Personennamen Gam oder Genno ab. Im Jahr 1521 soll Martin Luther auf seinem Weg zum Reichstag in Worms hier durchgekommen sein.
Die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche im Ortskern zeigt einen neugotischen Baustil aus dem 19. Jahrhundert mit schlanken Fenstern und einem markanten Turm. Sie ist ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und prägt das Bild des Ortes bis heute.
Die Seen rund um den Ort sind je nach Jahreszeit für verschiedene Aktivitäten zugänglich: Schwimmen im Sommer, Angeln das ganze Jahr und Schlittschuhlaufen im Winter, wenn die Bedingungen es erlauben. Es empfiehlt sich, die Wege rund um den Rhein zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden.
Im Jahr 1024 wurde Konrad II. genau hier zum König der Franken gewählt, bevor er in Mainz gekrönt wurde. Dieser Moment machte das kleine Dorf zu einem Schauplatz der Kaiserwahl des Heiligen Römischen Reiches.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.