Weingut Heyl zu Herrnsheim, Kulturdenkmal-Weingut in Nierstein, Deutschland.
Dieses historische Anwesen erstreckt sich über 10,2 Hektar entlang des Rheins in der Region Rheinhessen und spezialisiert sich auf Riesling-Weine, die 80% ihrer Produktion ausmachen, wobei Weißburgunder und Spätburgunder ihr vielfältiges Portfolio vervollständigen.
Das Anwesen führt seine Ursprünge auf 1561 mit klösterlichen Verbindungen zurück, ging durch verschiedene Adelsfamilien einschließlich der Familie Lauteren im 19. Jahrhundert und wurde 1909 vom Freiherrn Cornelius von Heyl erworben, der es nach seiner Frau Mathildenhof nannte.
Das Weingut besitzt den offiziellen Status eines Kulturdenkmals in Deutschland und zeigt charakteristische Etiketten mit einem Mönchsmotiv, das 1890 von Joseph Sattler entworfen wurde und die klösterlichen Weintraditionen symbolisiert, die historisch in der Region praktiziert wurden.
Seit 2006 wurden die Weinbergsoperationen vollständig an das Weingut St. Antony verpachtet, mit aktueller Leitung unter Dirk Würtz als Gesellschafter und Kellermeister seit 2019, der ökologische Anbaumethoden aufrechterhält, die drei Jahrzehnte lang praktiziert wurden.
Das Anwesen besitzt die exklusive Niersteiner Brudersberg Monopollage, eine seltene 1,2 Hektar große Weinbergslage mit einzigartigem Mikroklima und Südausrichtung, die dank der Erhaltungsbemühungen des Verwalters Peter von Weymarn die deutschen Weingesetzreformen von 1971 überlebte.
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