Städtisches Kaufhaus Leipzig, Konzerthalle und Einkaufszentrum am Neumarkt, Leipzig, Deutschland
Das Städtische Kaufhaus ist ein neobarockes Gebäude mit Sandsteinelementen und Gipsdetails, das Ausstellungsräume, Einzelhandelsflächen und Veranstaltungssäle unter einem Dach vereint. Die Struktur zeigt in ihrem Inneren beeindruckende Räume mit geschichtsträchtiger Funktion.
Das Gebäude entstand zwischen 1894 und 1901 und ersetzt den früheren Gewandhaus-Konzertsaal, in dem bedeutende Komponisten wie Mozart und Mendelssohn aufgetreten waren. Mit seinem Bau markierte das Kaufhaus einen Wandel in Leipzigs Funktion von reiner Musikstadt hin zu modernem Handelszentrum.
Das Kaufhaus war während Leipzigs Zeiten als Messeplatz zentral für den Austausch von Waren und Ideen. Die Räume zeigen noch heute, wie Händler und Fabrikanten ihre Produkte in einer wachsenden Handelsstadt präsentierten.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Bahnhofs Wilhelm-Leuschner-Platz und ist über mehrere Straßenbahnlinien leicht erreichbar. Die Anlage enthält neben den Ausstellungsflächen auch Geschäfte und Restaurants, sodass man problemlos mehrere Stunden hier verbringen kann.
Im Inneren des Gebäudes funktioniert noch heute der älteste Fahrstuhl Leipzigs von 1901 und zeigt damit eine Besonderheit aus der Gründerzeit. Zusätzlich befindet sich eine Bronzestatue von Kaiser Maximilian I. im Innenhof, die an die imperiale Geschichte Deutschlands erinnert.
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