Leibnizdenkmal, Bronzedenkmal an der Universität Leipzig, Deutschland
Das Leibniz-Denkmal ist eine Bronzeskulptur auf dem Gelande der Universität Leipzig, die eine stehende Figur des Denkers zeigt. An der Basis befinden sich vier weibliche Allegorien, die die Disziplinen Philosophie, Rechtswissenschaft, Theologie und Medizin darstellen und das Sockelwerk ergänzen.
Der Bildhauer Ernst Julius Hähnel erschuf das Denkmal, das 1883 eingeweiht wurde und zunächst am Thomaskirchhof stand. Später wurde es mehrfach verlegt und befindet sich seit 2008 auf dem Universitätsgelände.
Die Figur des Leibniz lehnt sich an einen Globus und hält ein offenes Buch, was seine Rolle als Gelehrter an der Universität symbolisiert. Um die Hauptfigur herum sitzen vier weibliche Allegorien, die verschiedene Wissensgebiete verkörpern und zeigen, welche Bereiche Leibniz prägt.
Das Denkmal befindet sich im Hof des Leibnizforums innerhalb des Universitätsgeländes und ist das ganze Jahr über zugänglich. Der Standort ist mit Rollstuhlzugang ausgestattet, sodass alle Besucher die Skulptur erreichen können.
Das Denkmal überstand die Bombardierungen Leipzigs von 1943, obwohl viele Gebäude in der Stadt zerstört wurden. Seine Beständigkeit macht es zu einem seltenen Zeugnis der Vorkriegszeit mitten im urbanen Raum.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.