Geschwister-Scholl-Haus, Kulturdenkmal in Leipzig, Deutschland
Das Geschwister-Scholl-Haus ist ein Kulturdenkmal in Leipzig mit einer schlichten barocken Fassade, gekennzeichnet durch gewölbte Blindarkaden und ein Mansardendach mit verschiedenen Gaubenfenstern. Im Inneren befindet sich das Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig, das Lehre und kreative Entwicklung in historischen Räumen anbietet.
Der Bau entstand zwischen 1908 und 1910 und war ursprünglich Deutschlands erste Handelshochschule. 1948 wurde das Gebäude zu Ehren der Widerstandskämpfer Sophie und Hans Scholl umbenannt, die gegen die Nazis kämpften und hingerichtet wurden.
Das Haus ist dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus gewidmet und trägt die Namen der Geschwister Scholl, deren Mut viele Menschen inspiriert. Besucher finden hier einen Ort, der an ihre Geschichte erinnert und Fragen über Zivilcourage aufwirft.
Das Haus liegt zentral an der Ritterstrasse mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und mehreren Bildungseinrichtungen in der Nähe. Da es sich um ein aktiv genutztes Universitätsgebäude handelt, sind die Öffnungszeiten begrenzt und eine Voranmeldung wird empfohlen.
Der Bildhauer Georg Wrba aus Dresden schuf Reliefpanels mit Handelsmotiven, die die Außenseite des Gebäudes schmücken und seine ursprüngliche Rolle als Handelshochschule widerspiegeln. Diese künstlerischen Details sind oft übersehen, aber sie erzählen die Geschichte des ursprünglichen Zwecks des Hauses.
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