Egyptian Museum of the University of Leipzig, Universitätsmuseum in Leipzig, Deutschland
Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig beherbergt etwa 7.000 Objekte aus verschiedenen Perioden der alten ägyptischen Zivilisation, vom Paläolithikum bis zur islamischen Zeit. Die Sammlung umfasst Statuen, Reliefs, Bronzen, Sarkophage, Grabfiguren, Steingefäße und Lehmarbeiten, die das Reich der Pharaonen dokumentieren.
Die Sammlung begann 1840 mit einem Mumiensarg, der in Triest erworben wurde, und wuchs deutlich unter der Leitung des Ägyptologen Georg Steindorff. Das Museum entwickelte sich zur größten universitären Ägyptologie-Sammlung in Deutschland.
Die Ausstellung zeigt Statuen, Reliefs, Bronzen und Grabfiguren, die Einblicke in den Alltag und die Vorstellungen der alten Ägypter geben. Besucher können sehen, wie Menschen damals ihre Häuser einrichteten und was ihnen im Jenseits wichtig war.
Das Museum befindet sich im Kroch-Hochhaus an der Goethestraße 2 und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten unter der Woche begrenzt sind und sich vorher informieren.
Die Sammlung enthält archäologische Funde aus dem nubischen Ort Aniba, einschließlich einer Nachbildung einer Serdab-Kapelle. Diese Rekonstruktion zeigt Statuen von Ni-kau-Chnum und seiner Frau, die Besucher sonst nicht sehen könnten.
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