Paulinum, Aula und Universitätskirche in Leipzig, Deutschland
Das Paulinum ist eine Versammlungshalle und Universitätskirche in Leipzig mit einer neugotischen Fassade, die Spitzfenster, ein Rosettenfenster und leuchtende achteckige Säulen aufweist. Der Innenraum kann durch eine bewegliche Glaswand geteilt werden, um verschiedene Konfigurationen für Zeremonien, Konzerte und religiöse Veranstaltungen zu ermöglichen.
Das Gebäude steht auf dem Gelände der Paulinerkirche, einer Dominikanerklosterkirche aus dem Jahr 1231, die bis zu ihrer Zerstörung 1968 als Universitätskirche diente. Der Neubau entstand als Teil einer Wiederaufbau-Initiative für das kulturelle und akademische Leben der Stadt nach dem Krieg.
Der bewahrte Altar aus dem Jahr 1500 zeigt den Apostel Paulus als Gelehrten, begleitet von Reliefs, die Szenen aus der Jesus-Maria-Erzählung darstellen. Diese Kunstwerke verleihen dem Raum eine geistliche Dimension, die mit der akademischen Funktion des Ortes verbunden ist.
Der Zugang zum Gebäude ist weitgehend barrierefrei gestaltet, und die großen Fenstersichtflächen bieten gute Orientierung in den verschiedenen Räumen. Es wird empfohlen, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen, da der Ort hauptsächlich für universitäre Funktionen genutzt wird.
Die asymmetrische Giebelfront zeigt eine absichtliche Steinlinie über dem Spitzfenster, die an den Moment der Zerstörung der historischen Kirche erinnert. Dieses Details ist ein stilles Denkmal für die Vergangenheit, das während des Besuchs leicht übersehen wird.
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