Antikenmuseum der Universität Leipzig, Universitätsmuseum für Antiken in Leipzig, Deutschland
Das Museum der Antiken der Universität Leipzig ist eine Sammlung mit mehr als 16.000 Exponaten griechischer, römischer und mediterraner Herkunft. Die Bestande umfassen Keramikwerke, Marmorskulpturen, Terrakottafiguren und Bronzeerzeugnisse aus verschiedenen Epochen der Antike.
Die Sammlung entstand in der ersten Halfte des 18. Jahrhunderts, als Professor Johann Friedrich Christ antike Gegenstande ab 1734 fuer seine Universitaetsvorlesungen nutzte. Das Institut wurde zu einem bedeutenden Zentrum fuer die Erforschung der Antike und wuchs durch zahlreiche Erwerbungen erweiterter Bestaende.
Das Museum bewahrt Hunderte von Gipsabgüssen auf, die es ermöglichen, berühmte griechische und römische Skulpturen aus aller Welt zu erforschen. Diese Sammlung macht bedeutende antike Werke für Besucher zugänglich, ohne dass diese die Originalmuseen bereisen müssen.
Das Museum ist in der Altstadt gelegen und zu Fuss leicht erreichbar, wobei der Zutritt fuer Rollstuhlbenutzer eingeschraenkt ist. Besucher sollten die Oeffnungszeiten beachten und genuegend Zeit fuer die umfangreiche Sammlung einplanen.
Das Institut erwarb im fruehen 20. Jahrhundert unter der Leitung von Franz Studniczka etwa 800 wertvolle Werke von amerikanischen Sammlern. Diese bedeutende Acquisition verstaerkte die internationale Reputation der Sammlung erheblich.
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