N’Ostalgiemuseum, DDR-Museum in Leipzig, Deutschland.
Das N'Ostalgiemuseum ist ein privates Museum in der Nikolaistraße 28–32 im Steibs Hof, nahe der Nikolaikirche in Leipzig. In seinen Räumen sind über 12.000 Exponate des Alltags in der DDR zu sehen, darunter Autos, Puppen, Schallplatten, Eierschneider und Weihnachtspyramiden. Der Name ist ein Wortspiel, das die Nostalgie im Kofferwort Ostalgie noch einmal betont.
Das Museum geht auf die Privatsammlung von Horst Häger (1937–2011) zurück, einem ehemaligen Stahlwerker, der ab 1990 zusammentrug. Als 1998 der Keller in Brandenburg an der Havel abgerissen werden sollte, stellte ihm die Wohnungsbaugenossenschaft Räume in der Steinstraße zur Verfügung; im Dezember 1999 wurde die Sammlung erstmals öffentlich gezeigt. 2010 übergab Häger sie an seine Enkelin Nancy Häger, die sie 2016 von Mötzow in die Nikolaistraße 28–32 nach Leipzig holte.
Die Sammlung zeigt Gegenstände aus dem alltäglichen Leben der DDR, von Spielzeugen über Radios bis zu Haushaltsutensilien, die einen Eindruck von Familie und Freizeit vermitteln. Besucher entdecken dabei, wie Menschen in jener Zeit ihren Wohnraum gestalteten und welche Produkte ihren Alltag prägten.
Das Museum ist Dienstag bis Sonntag geöffnet. Es liegt in der Nikolaistraße 28–32 in Steibs Hof, nahe der Nikolaikirche im Leipziger Zentrum. In Mötzow war es vom Frühjahr bis Herbst regelmäßig und im Winter nur auf Anfrage geöffnet.
Der Name ist ein Wortspiel, das das „Ost“ in „Nostalgie“ betont und auf die gezeigten Alltagsobjekte aus der DDR verweist. Die Sammlung geht auf den Stahlwerker Horst Häger zurück, der ab 1990 zusammentrug; seine Enkelin Nancy Häger übernahm sie 2010 und zog 2016 mit ihr nach Leipzig.
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