Zeppelinhaus, Geschütztes Geschäftshaus in der Nikolaistrasse, Leipzig, Deutschland
Das Zeppelinhaus ist ein funfgeschossiges Gebaude mit vier Flugeln, die einen uberdachten Innenhof umgeben, auf der Nikolaistrasse in Leipzig. Die Kalksteinfassade ist mit detaillierten architektonischen Elementen versehen und enthalt heute verschiedene Geschafte und Passagen, die verschiedene Bereiche miteinander verbinden.
Das Gebaude wurde zwischen 1911 und 1912 auf dem Gelande einer ehemaligen Brauerei errichtet und von dem Pelzhandler Felix Reimann in Auftrag gegeben. Architekt Gustav Pflaume entwarf die Struktur zu einer Zeit, als Leipzig ein wichtiges Handelszentrum war und das Gebaude schnell zum Mittelpunkt verschiedener Industriezweige wurde.
Die Fassade zeigt ein Relief von Graf Zeppelin und spiegelt die Zeit wider, als Luftschiffe in Deutschland als modernes Transportmittel galten. Das Gebäude war ein Ort, an dem verschiedene Branchen zusammenkamen und den wirtschaftlichen Geist der Stadt verkörperten.
Das Gebaude liegt zwischen der Nikolaikirche und dem Hauptbahnhof in einer zentralen Lage mit guter Erreichbarkeit. Die verschiedenen Passagen ermoglichen es Besuchern, das Gebaude zu durchqueren und verschiedene Bereiche zu erkunden, was es zu einem praktischen Durchgang durch die Innenstadt macht.
Im Jahr 1914 betrieben neunzehn Tabakfirmen ihre Geschäfte im Zeppelinhaus und machten es zum wichtigsten Handelsplatz der Stadt für diese Branche. Die Konzentration dieser spezialisierten Unternehmen unter einem Dach war typisch für die Art, wie Leipzig seinen Wohlstand durch den Handel aufbaute.
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