Leukämiecluster Elbmarsch, Krebscluster in Elbmarsch, Deutschland.
Das Elbmarsch-Gebiet ist eine Region in der Nähe von Hamburg, in der zwischen 1990 und 2003 gehäuft Leukämiefälle bei Kindern auftraten. Die betroffene Zone liegt in unmittelbarer Nähe zu Kernkraftanlagen und erstreckt sich über ein relativ kleines geografisches Areal.
Die ersten Fälle traten 1990 auf und alarmierten Fachleute wegen der unerwarteten Häufung an einem Ort. Wissenschaftliche Untersuchungen und offizielle Gutachten folgten in den folgenden Jahren und beschäftigten sich mit möglichen Ursachen dieser Konzentration.
Zahlreiche Expertenkommissionen und wissenschaftliche Studien haben dieses medizinische Phänomen untersucht und Diskussionen in Norddeutschland ausgelöst.
Besucher können sich informieren, dass das Gebiet von Gesundheitsbehörden überwacht wird und öffentliche Daten zu Umweltmessungen verfügbar sind. Vor einem Besuch empfiehlt es sich, aktuelle Informationen zu lokalen Überwachungsprogrammen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu recherchieren.
Die Konzentration der Fälle in diesem Gebiet war einer der höchsten registrierten Raten weltweit für einen begrenzten Raum. Diese Ausprägung machte die Region zu einem Schwerpunkt internationaler medizinischer und epidemiologischer Forschung.
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