Lichtzeitpegel, Turmuhren an Rhine Tower, Deutschland
Der Lichtzeitpegel ist ein Kunstwerk auf dem Rheintower in Düsseldorf, das die Zeit durch ein ausgeklügeltes System von Lichtern darstellt. Das Denkmal nutzt 62 Lampen, davon 39 weiße für die Zeitangabe und 23 gelb-orangefarbene zur optischen Trennung der Zahlengruppen.
Das Kunstwerk entstand zwischen 1979 und 1982 durch den Lichtkunstler Horst H. Baumann und nutzt Zeitsignale vom Langwellensender DCF77. Die Installation markierte einen experimentellen Ansatz, Zeit nicht durch mechanische Uhren, sondern durch Licht sichtbar zu machen.
Die Lichtzeitpegel prägt das Nachtbild des Rheintowers mit ihrem spielerischen Lichtmuster. Besucher erkennen sofort die rhythmische Abfolge der Lichter, die das Bauwerk bei Dunkelheit zum Leben erweckt.
Das Werk ist am besten in der Dunkelheit sichtbar, wenn die Lichter deutlich leuchten und das Muster klar erkennbar wird. Am Tag wirkt die Installation unauffällig, da man die Lampen gegen das Tageslicht kaum sieht.
Das System erhielt die Anerkennung als größte binäre Zeitskala der Welt, basierend auf einem mathematischen Konzept, das Sekunden in Lichtkombinationen übersetzt. Diese technische Besonderheit macht sie zu einem Ort, wo Kunst und Zahlensysteme auf ungewöhnliche Weise zusammentreffen.
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