Lausitzer Findlingspark Nochten, Geologischer Park in Görlitz, Deutschland
Der Findlingspark Nochten ist ein Geopark in der Region Görlitz, in dem tausende von Findlingen auf einem weitläufigen Gelände in verschiedenen Themenbereichen angeordnet sind. Zu den Bereichen gehören ein Steingarten, ein Teichgarten und ein Heidegarten, die jeweils eine andere natürliche Landschaft nachbilden.
Das Gelände war früher eine Tagebaustätte für Braunkohle, bevor der Geograf Hans Ulbrich die Idee entwickelte, die Findlinge der Umgebung dort zu sammeln und künstlerisch anzuordnen. Der Park entstand daraus im Jahr 2003.
Die Steine stammen aus verschiedenen Teilen Nordeuropas und wurden durch Gletscher in der Eiszeit hierher transportiert. Wer durch den Park spaziert, kann die Herkunftsregion jedes Findlings auf kleinen Schildern ablesen und so eine Verbindung zu Skandinavien oder dem Baltikum herstellen.
Der Park verfügt über befestigte Schotterwege, die gut mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahrbar sind. Ein Audioguide in mehreren Sprachen begleitet den Rundgang und erklärt die Steine und Gartenbereiche auf dem Weg.
Der Park beherbergt eine der größten Heidesammlungen Europas, mit mehr als 100.000 Pflanzen verschiedener Erikaarten und Sträucher. Von März bis November wechseln die Farben der Heide in einem fortlaufenden Blütenreigen, der je nach Jahreszeit ganz unterschiedlich aussieht.
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