Maintalbrücke Gemünden, Eisenbahnbrücke in Gemünden am Main, Deutschland
Die Maintalbrücke Gemünden ist ein Eisenbahnviadukt, das sich über etwa 800 Meter durch das Main-Tal erstreckt und dabei etwa 27 Meter über dem Flusstal aufsteigt. Das Bauwerk nutzt Spannbetonkonstruktion und überquert den Main mit einer Hauptöffnung von rund 135 Metern ohne zusätzliche Stützen im Flussbett.
Das Bauwerk entstand zwischen 1982 und 1984 als Teil der neuen Schnellbahnstrecke Hannover-Würzburg, um eine schwierige Flusstalquerung zu bewältigen. Der Eisenbahnverkehr über das Viadukt begann 1988 und machte es zu einer wichtigen Verbindung für den schnellen Schienenverkehr in Deutschland.
Die Brücke prägt das Landschaftsbild der Region seit ihrer Fertigstellung und wird heute von Reisenden wahrgenommen, die mit dem Zug das Main-Tal durchqueren. Sie ist ein alltäglicher Teil der Eisenbahnfahrt geworden, den viele Pendler täglich nutzen.
Die Brücke wird täglich von Zügen genutzt und kann vom nahe gelegenen Ufer oder von Aussichtspunkten in der Nähe betrachtet werden. Reisende erleben sie am besten durch die Zugfahrt selbst oder von den Uferseiten der Tallandschaft.
Die Brücke war 1988 Austragungsort von Geschwindigkeitsrekordtests für die neue Zugflotte, bei denen Züge über 400 Kilometer pro Stunde erreichten. Diese Versuche zeigten die technischen Fähigkeiten der damals neu gebauten Strecke.
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