Mildred-Scheel-Haus, Gebäude im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Das Mildred-Scheel-Haus ist ein Gebäude im Universitätsklinikum Dresden mit fließenden, gewölbten Formen und einer Fassade in Blau, Gelb und Rot. Die Struktur umgibt einen farbenfrohen Garten und enthält auf der zweiten Ebene ein spezialisiertes Kinder-Krebszentrum mit elf Zimmer für junge Patienten.
Das Gebäude entstand 1996 ursprünglich als Zentrum für Knochenmarktransplantationen bei Erwachsenen und wurde 2002 um einen neuen Flügel erweitert, der von der Deutschen Krebshilfe finanziert wurde. Die Erweiterung wurde von dem Stuttgarter Architekturbüro Behnisch & Partner entworfen und eröffnet.
Das Mildred-Scheel-Haus trägt den Namen der Gründerin der Deutschen Krebshilfe und steht als Symbol für Unterstützung von krebskranken Kindern in Dresden. Die farbige Gestaltung mit Blau, Gelb und Rot sowie die fließenden Formen sollen Hoffnung und Energie vermitteln und machen den medizinischen Raum für junge Patienten weniger beängstigend.
Die großzügigen Fenster und hellen Räume ermöglichen gute Orientierung und natürliche Beleuchtung im ganzen Gebäude. Die breiten Flure und klare Beschilderung machen es leicht, sich zurechtzufinden und die verschiedenen Bereiche zu erreichen.
Das Gebäude bezieht sich auf das berühmte Schminke-Haus von Hans Scharoun aus 1933 mit seinen charakteristischen fließenden Linien und organischen Formen. Diese Referenz zeigt, wie moderne Architektur für Heilräume natürliche, geschwungene Gestaltungsprinzipien nutzen kann.
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