Marienkapelle, Barocke Wallfahrtskapelle in Telgte, Deutschland
Die Wallfahrtskapelle Telgte ist ein Barockbau mit einem sechseckigen Grundriss und ionischen Säulen an den Ecken, die eine große Kuppel tragen. Der Innenraum konzentriert sich auf einen zentralen Hochaltar, wo die mittelalterliche Pietà in Kalkholz aus dem 14. Jahrhundert verehrt wird.
Die Kapelle wurde 1654 unter dem Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen erbaut und bereits 1657 geweiht. Sie entstand an einem Ort, der schon lange ein Ziel von Pilger war, die das alte Gnadenbild verehrten.
Die Kapelle ist Ziel von Wallfahrten, bei denen Besucher den mittelalterlichen Gnadenbild verehren und in stillen Momenten ihre Gebete sprechen. Der Ort zieht Menschen verschiedener Generationen an, die hierherkommen, um innezuhalten und sich einer langen Tradition der Volksfrömmigkeit anzuschließen.
Die Kapelle ist täglich geöffnet und einfach zu Fuß erreichbar, wobei man direkt zum Eingang gehen kann. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Wallfahrtsort handelt, daher können Andachten und Gebete in Gange sein.
Das Gnadenbild im Innern ist eine seltene Schnitzarbeit aus Kalkholz, die um 1370 entstand und damit älter ist als die Kapelle selbst. Diese mittelalterliche Holzfigur zieht seit Jahrhunderten Menschen an und bildet das eigentliche Herz des Wallfahrtsortes.
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