Luftgaukommando, Militärverwaltungsgebäude in Dresden, Deutschland
Das Luftgaukommando Dresden ist ein Gebaudekomplex an der August-Bebel-Strasse 19 mit einer zentralen Achse und zwei identischen Flusgelbauten. Die Raume werden durch zwolf Tierkreis-Reliefs ueber den Fenstern des Erdgeschosses und weitere kunstlerische Verzierungen charakterisiert.
Das Gebaude wurde zwischen 1936 und 1938 errichtet und diente dem Luftgaukommando IV als Zentrale fur Luftverteidigungsoperationen wahrend des Zweiten Weltkriegs. Seine Struktur blieb durch die Konflikte der Zeit weitgehend unbeschadigt.
Das Gebäude wurde von Architekt Wilhelm Kreis mit neoklassizistischen Elementen entworfen, während Bildhauer Karl Albiker die Fliegende Genius Fries über dem Portaleingang schuf. Diese künstlerischen Details prägen bis heute das Erscheinungsbild des Komplexes und zeigen die Verbindung von Architektur und Kunsthandwerk dieser Zeit.
Das Gebaude beherbergt heute Bundeswehrverwaltunsoffices und ist nicht oder nur begrenzt fur die Offentlichkeit zugaenglich. Der Garten mit alten Baumen kann teilweise von aussen einsehen und bietet einen Eindruck der Gesamtanlage.
Das Hauptrelief der Fassade zeigt den strzenden Ikaros, der von links nach rechts betrachtet rueckwaerts zu fallen scheint. Diese ungewoehnliche Perspektive wurde bewusst in einen ungewohnlich niedrigen Fries eingefugt und erzeugt einen optischen Effekt, den Besucher oft ubersehen.
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