Observantenkirche, Barockkirche in Altstadt, Münster, Deutschland.
Die Evangelische Universitätskirche Münster ist ein Kirchenbau aus rotem Backstein mit Sandsteinfassade, der gotische Fenster und barocke Architekturelemente vereint. Das Innere wird durch mehrere Gewölbejoche geprägt, die zum fünfseitigen Chor führen.
Die Errichtung begann 1632 auf sumpfigem Gelände, wo Eichenpfähle als Fundament dienten, und Architect Antonius Hülse vollendete das Werk 1687 für den Franziskanerorden. Nach fast 300 Jahren wurde sie zur Universitätskirche umgewidmet.
Die Kirche entstand ursprünglich als Klostergebäude und wurde 1961 zur Universitätskirche umgewandelt, wo sie heute Studierenden und Gläubigen als Ort der Andacht dient. Sie gehört zum Leben des Campus und wird von der Universität Münster aktiv genutzt.
Das Gebäude liegt im Altstadtkern und ist zu Fuß leicht erreichbar, mit guten Sichtlinien von mehreren Straßen aus. Besucher sollten mit unebenen Pflastersteinen rechnen und feste Schuhe tragen.
Die Kirche wurde auf grundwassergesättigtem Boden mit Eichenpfählen erbaut, eine beeindruckende ingenieurstechnische Leistung für ihre Zeit. Diese unsichtbare Fundierung ist heute kaum bekannt, obwohl sie die Stabilität des Bauwerks über vier Jahrhunderte bewahrt hat.
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