Bagger 288, Schaufelradbagger in Garzweiler, Deutschland.
Bagger 288 ist eine Schaufelradbaggermaschine im Tagebau Garzweiler in Deutschland, die sich über eine Länge von 180 Metern erstreckt und eine Höhe von 70 Metern sowie eine Breite von 40 Metern aufweist. Die Konstruktion ruht auf großen Raupenketten, die es ermöglichen, das Gewicht gleichmäßig auf dem Boden zu verteilen, während das rotierende Schaufelrad an der Vorderseite des Auslegers kontinuierlich Kohle und Erdschichten abträgt.
Die Maschine entstand zwischen 1973 und 1978 und nahm ihre Tätigkeit in der Mine Hambach auf. Sie wurde später an andere Abbaustellen verlegt, um den Anforderungen des wechselnden Kohleabbaus in Nordrhein-Westfalen gerecht zu werden.
Der Name leitet sich vom deutschen Wort für Graben ab und verweist auf die Aufgabe der Maschine im Tagebau. Besucher sehen heute ein Fahrzeug, das sich langsam durch die Landschaft bewegt und dabei ganze Schichten der Erde freilegt, während die rotierende Schaufel ununterbrochen arbeitet und Material auf lange Förderbänder schaufelt.
Die Maschine ist von Aussichtspunkten rund um die Mine sichtbar, wobei der beste Blick bei klarem Wetter möglich ist. Die Sichtbarkeit hängt davon ab, wo sie gerade im Abbaugebiet arbeitet, da sie sich je nach Bedarf langsam durch das Gelände bewegt.
Die Maschine verlegte im Jahr 2001 ihren Standort über eine Strecke von 22 Kilometern und überquerte dabei Flüsse auf speziell angelegten Stahlplatten. Dieser Transport dauerte mehrere Wochen und erforderte die Zusammenarbeit von Ingenieuren, um das Gelände für die langsame Fahrt vorzubereiten und Schutzmaßnahmen für die durchquerten Gebiete zu treffen.
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