Palais Dürckheim, Stadtpalais im Stadtteil Maxvorstadt, München, Deutschland.
Der Palais Dürckheim ist ein Palais aus Ziegeln mit Sandsteinakzenten in Münchens Kunstquartier. Die rot gestreiften Fassaden und dekorativen Reliefs zeigen klassizistische Gestaltung, während das Gebäude heute als Bildungszentrum genutzt wird.
Das Gebäude wurde von 1842 bis 1844 von Architekt Franz Jakob Kreuter errichtet. Von 1855 bis 1909 diente es als Preußische Botschaft in Bayern, bevor es später andere institutionelle Funktionen übernahm.
Der Palast steht im Kunstareal Münchens, wo er zwischen historischen und modernen Institutionen liegt und den künstlerischen Charakter des Viertels widerspiegelt. Besucher sehen hier die architektonische Kontinuität einer Zeit, in der solche Paläste das kulturelle Leben der Stadt prägen sollten.
Das Palais befindet sich an der Türkenstraße 43 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten saisonal unterschiedlich sein können und eine vorherige Überprüfung empfohlen wird.
Das Gebäude war während des Zweiten Weltkriegs ein Polizeikrankenhaus und beherbergte danach die Kriminalpolizei bis 1968. Diese weniger bekannte Vergangenheit zeigt, wie solche historischen Paläste verschiedene Rollen in unterschiedlichen Epochen erfüllt haben.
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