Phoenix-See, See im Stadtbezirk Hörde, Deutschland.
Der Phoenix-See ist ein künstlicher See im Stadtteil Hörde in Dortmund, Deutschland. Das Gewässer ist von breiten Wegen für Fußgänger und Radfahrer umgeben, mit Rasenflächen und niedrigen Bäumen, die an vielen Stellen Schatten bieten.
Das Eisenwerk Phoenix produzierte ab 1847 Stahl und Eisen und schloss 2001 seine Tore für immer. Auf dem brachliegenden Industriegelände entstand danach der See, der zwischen 2005 und 2011 angelegt und mit Wasser gefüllt wurde.
Der Name Phoenix erinnert an das alte Stahlwerk und deutet auf das Wiederaufleben des Geländes nach dem Ende der Eisenindustrie hin. Heute sieht man Segler auf dem Wasser und Jogger auf den Uferwegen, die den Ort als Teil ihres Alltags nutzen.
Der See ist zu jeder Jahreszeit frei zugänglich und lässt sich bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad umrunden. Die Wege sind meist eben und asphaltiert, was das Vorankommen auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl erleichtert.
An einem Uferabschnitt steht noch der alte Thomas-Konverter aus der Stahlzeit, ein rostiger Industriekoloss, der als Denkmal erhalten blieb. Dieser Konverter erinnert daran, dass hier einst Roheisen in Stahl verwandelt wurde, bevor Wasser die Hallen ersetzte.
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