Nonnenmattweiher, Naturschutzgebiet in Kleines Wiesental, Deutschland
Der Nonnenmattweiher ist ein Naturschutzgebiet von etwa 71 Hektar im Schwarzwald mit einem Bergsee, der von steilen Felswänden umgeben ist. Das Gewässer entstand in einer glazialen Mulde und wird von den umliegenden Hängen geschützt, die die Gegend prägen.
Im Jahr 1758 wurde der See zu einem Fischteich umgebaut, um die Fischzucht zu unterstützen. Nach einem Dammbruch 1922 wurde die Anlage 1934 erneuert und erhöht.
Der Name stammt aus mittelalterlichen Zeiten, als die Wiesen am See für die Schweinezucht genutzt wurden, was im Dialekt 'Nunnen' genannt wurde. Heute kann man diese historische Verbindung im Landschaftsbild des Sees und der umgebenden Wiesen noch erkennen.
Sie erreichen den See über eine schmale Straße, die von der Hauptroute zwischen Badenweiler und Neuenweg abzweigt und zum Restaurant Fischerhütte führt. Das Gelände ist zu Fuß leicht zugänglich, und es gibt Plätze zum Verweilen am Wasser.
Im See treibt eine Torfmoosinsel mit seltener Feuchtvegetation, die vom öffentlichen Badeplatz durch eine Schwimmholzbarre getrennt ist. Diese Insel ist ein wichtiger Lebensraum für spezialisierte Pflanzen und Tiere, die anderswo in der Gegend nicht anzutreffen sind.
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