Rangierbahnhof-Siedlung, Wohnbezirk im Südosten von Nürnberg, Deutschland
Die Rangierbahnhof-Siedlung ist ein Wohnviertel im Südosten Nürnbergs, das im Stil einer Gartenstadt angelegt wurde. Die Bebauung besteht hauptsächlich aus dreigeschossigen Reihenhäusern, die um großzügige Grünflächen gruppiert sind.
Das Viertel entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Wohnsiedlung für die Beschäftigten des nahegelegenen Rangierbahnhofs. Die ersten Gebäude wurden in wenigen Jahren errichtet und bildeten schnell ein in sich geschlossenes Quartier.
Der Name der Siedlung erinnert an die Eisenbahner, die hier einst wohnten und das Quartier prägten. Die gepflegten Vorgärten und die ruhige Straßenführung sind bis heute spürbar und geben dem Viertel seinen besonderen Charakter.
Das Viertel ist über die U-Bahn-Station Bauernfeindstraße gut mit der Nürnberger Innenstadt verbunden. Vor Ort gibt es Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und die Kirche St. Willibald, die den Alltag der Bewohner strukturieren.
Ein Großteil des Viertels steht unter Denkmalschutz, was größere Umbauten oder Neubauten seit Jahrzehnten verhindert. Dadurch ist das ursprüngliche Erscheinungsbild der Siedlung aus dem frühen 20. Jahrhundert bis heute fast unverändert erhalten.
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