Reservebecken Alfhausen-Rieste, Stausee in Deutschland
Das Reservebecken Alfhausen-Rieste ist ein großes Wasserbecken in Niedersachsen, das zur Hochwasserkontrolle erbaut wurde und über 20 Millionen Kubikmeter Wasser speichern kann. Der zentrale See bedeckt etwa 16 Hektar, umgeben von 120 Hektar Feuchtgebieten und Waldland, mit einem Damm von über 43 Metern Höhe.
Das Becken wurde zwischen 1970 und 1996 errichtet, um Hochwasser der Hase-Fluss zu kontrollieren und Dörfer und Farmen zu schützen. Seit 1991 ist es auch als Naturschutzgebiet offiziell ausgewiesen und wurde 2015 in ein größeres Landschaftsschutzgebiet integriert.
Das Reservebecken ist heute vor allem als Vogelschutzgebiet bekannt und zieht viele Vogelbeobachter an. Die Feuchtwiesen und alten Wälder ringsum sind Lebensraum für etwa 94 verschiedene Wasservogelarten, die hier rasten, brüten oder überwintern.
Der Zugang zu einigen Bereichen ist aus Sicherheitsgründen begrenzt, aber es gibt Wege und Aussichtspunkte für Besucher, die die Feuchtgebiete und Wälder erkunden möchten. Der beste Besuch ist während Frühling und Herbst, wenn viele Zugvögel durchkommen und die Vielfalt am größten ist.
Während schwerer Regenfälle können an einem einzigen Tag mehr als 20.000 Zugvögel hier halt machen, um Energie für ihre lange Reise zu sparen. Diese kurzen Pausen ermöglichen es den Vögeln, sich auszuruhen und zu fressen, bevor sie ihre Wanderung fortsetzen.
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