Romanushaus, Barockpalais an der Kreuzung von Katharinenstrasse und Bruhl, Leipzig, Deutschland
Das Romanushaus ist ein barockes Stadtpalais an der Ecke Katharinenstraße und Brühl im Zentrum von Leipzig. Das dreigeschossige Gebäude besitzt ein Mansardendach und zeigt zur Brühl-Seite dreizehn Fensterachsen.
Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Bürgermeister Franz Conrad Romanus errichtet, der kurz nach seiner Fertigstellung verhaftet und ins Gefängnis gebracht wurde. Das Haus wechselte danach mehrfach den Besitzer und wurde im Laufe der Zeit für verschiedene Zwecke genutzt.
Der Name des Gebäudes geht auf Franz Conrad Romanus zurück, den Bürgermeister, der es in Auftrag gab und später in Ungnade fiel. Heute wird es als Bürogebäude genutzt, und die Fassade zur Brühl-Seite zieht regelmäßig Blicke von Passanten auf sich.
Das Gebäude befindet sich im Stadtzentrum von Leipzig und ist zu Fuß gut erreichbar, da es in der Nähe mehrerer zentraler Plätze liegt. Da es sich um ein Bürogebäude handelt, kann die Fassade nur von außen besichtigt werden.
An der Stelle, wo die Nord- und die Ostfassade aufeinandertreffen, ist ein zweigeschossiger Erker angebracht, der beide Seiten miteinander verbindet. Direkt darunter befindet sich eine Hermesfigur, die viele Vorübergehende kaum bemerken.
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