Hôtel de Pologne, Kulturdenkmal in der Hainstrasse, Leipzig, Deutschland
Das Hotel de Pologne ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit einer dreizehnachsigen Fassade im Florentiner Renaissancestil, das rustikale Steinwerke, Rundfenster und Segmentbögen zeigt. Nach umfangreichen Renovierungen von 2011 bis 2014 dient es heute als Büro- und Veranstaltungsraum mit fünf modernen Konferenzräumen.
Christian August Pusch vereinigte 1843 zwei historische Gasthöfe und benannte das Haus zu Ehren eines polnischen Königs. Die Entstehung markiert den Anfang einer langen Geschichte als bedeutsamer Versammlungsort während der Messezeiten Leipzigs.
Das Grand Ballroom mit aufwendigen Stuckaturen und Deckenmalereien war Schauplatz von Bällen und Festveranstaltungen während der Leipziger Messe. Der Saal prägt bis heute das Verständnis für die gesellschaftliche Bedeutung des Hauses in der Messestadt.
Das Gebäude ist leicht zugänglich und wird heute hauptsächlich für Geschäftstätigkeiten und private Veranstaltungen genutzt. Besucher sollten bedenken, dass es sich um einen aktiv genutzten Ort handelt, daher ist es hilfreich, vorab zu erkundigen, welche Bereiche zugänglich sind.
Das Haus war Schauplatz einer Vielzahl von Funktionen über die Jahrzehnte hinweg, von einem Krankenhaus während des Ersten Weltkriegs bis zu einer Kabaretts-Bühne. Diese wechselvolle Nutzungsgeschichte spiegelt die turbulenten Ereignisse wider, die Leipzig selbst durchlebt hat.
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